Kerry King erklärt, warum er bei Slayer Bass gespielt hat

In einem aktuellen Interview mit Guitar World hat Kerry King nochmal ausführlicher erklärt, wie es dazu kam, dass er seit den frühen 1990er-Jahren auf allen SLAYER-Alben den Bass aufgenommen hat. Mit dieser Enthüllung hatte King 2024 die SLAYER-Fans überrascht (Metal1.info berichtete).

Nun erklärte er die Situation im Studio wie folgt: „Wir haben Tom immer Bass spielen lassen, bis er es leid war, nicht gut darin zu sein. Zu Toms Verteidigung sei gesagt, dass er die Songs bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gespielt hatte. Es waren immer nur ich und Paul [Bostaph, Slayer-Schlagzeuger], die sie durchspielten. Dann sind wir ins Studio gegangen und haben aufgenommen. Ich glaube, Tom hat sich in den Kopf gesetzt, dass er es schaffen kann. Aber für jemanden, der einen Song noch nie gespielt hat, ist es unrealistisch, ohne die Musik zu kennen, ins Studio zu kommen und sie dann auf Aufnahme-Niveau zu spielen.“ 

Weiter beschreibt KERRY das Procedere wie folgt: „Wenn ich meine Gitarrenspuren schon gemacht habe, Jeff [Hanneman] seine Gitarrenspuren gemacht hat und Tom die Bassparts nicht kennt, kann ich auch einen Bass in die Hand nehmen und das in weniger als einem Tag erledigen, weil ich die Songs schon kenne. Es ging so weit, dass er acht Stunden lang an einem Song herumspielte, bevor er frustriert sagte: ‚Hier, mach du das!‘ Aber ich will nicht, dass irgendjemand auch nur eine Sekunde lang denkt, dass er es nicht könnte, wenn er die Zeit hätte, die Songs zu lernen.“

© Thomas Rossi

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Ein Kommentar zu “Kerry King erklärt, warum er bei Slayer Bass gespielt hat

  1. Ach, Curry King mal wieder..
    Wenn ich das damals richtig verstanden habe, war es so, dass, wenn Jeff die Lieder geschrieben hat, er schon zu Hause viel am Drumcomputer programmiert hat, damit entweder Dave als auch Paul in etwa wussten, wie die spielen sollen. (krieg ich einen Orden für den langen Satz? 🤣)
    Curry war da wohl wesentlich fauler. Wäre aber auch interessant zu wissen, welche Alben das sind.
    Tom spielt Live meiner Meinung nach eh nur eine Saite (a). Aber pssssst.

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